Substanzkonsum – Von der Selbstmedikation in die Abhängigkeit

Substanzkonsum - tease

Am 6. Februar 2019 fand im Schloss Porcia die Präsentation der Ergebnisse der Patientenbefragung in der Drogenberatungsstelle roots statt. Durchgeführt wurde diese im Rahmen des Maturaprojekts „Substanzkonsum – Von der Selbstmedikation in die Abhängigkeit“.

Mit der Aktualität des Themas scheint Jasmin Zirknitzer und Iris Kronewetter der Griff in die Schatzkiste gelungen zu sein. Am Tag der Vorstellung titelte die Kleine Zeitung nämlich „5000 Kärntner gelten als drogenabhängig“. Und die Zahlen des letzten und des kurzen heurigen Jahres (27 beziehungsweise drei Drogentote in unserm Bundesland) zeigen ebenfalls die Brisanz der Problemstellung.

Die Moderation des Abends gestaltete Michael Dünhofen von roots. Als Vortragender konnte Mag. Dr. Martin Riesenhuber aus Graz gewonnen werden. Er ist Dozent an der Uni Graz und an der Fachschule für Sozialberufe und arbeitet selbst seit Jahren bei der Drogenberatung Graz. Der Experte lieferte Hintergrundinformationen zur Drogenthematik. So zeichnete er den Suchtverlauf, die Ursachen, den Suchtkonsum und vieles mehr nach. Im Besonderen wies er darauf hin, Kindern etwas zuzutrauen und nicht jedes kleine Problem mit Notfallstropfen oder Kügelchen beseitigen zu wollen. Die Besucher waren eingeladen sich an der Diskussion zu beteiligen.

Im Anschluss stellten die Schülerinnen der HLW ihre Diplomarbeit vor. Sie erzählten über den Anstoß zur Themenfindung, den Arbeitsprozess, die Inhalte und die Zusammenarbeit mit roots. Den Mittelpunkt bildeten aber die Resultate aus der Klientenbefragung. Diese sind für roots von großer Bedeutung, da das erste Mal Zahlen für den Bezirk Spittal und Villach erhoben worden sind und darauf auch bei der weitergehenden Arbeit eingegangen werden kann.

Großes Interesse an der Veranstaltung zeigten die Gemeinde Spittal, die sie auch unterstützte, und die vielen sozialen Einrichtungen des Bezirks, die Vertreter entsandten, sowie die schulische Heimat der Schülerinnen, Direktor Adi Lackner war anwesend.

Für die beiden Absolventinnen der HLW Spittal war die Erarbeitung gerade dieser Aufgabenstellung eine große Bereicherung. Ihre Sensibilisierung wird sicherlich dazu beitragen, dass sie sich auch in Zukunft gegen diese besorgniserregende Entwicklung stellen werden.

 

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